Liebe Wertheranerin,
lieber Wertheraner,
willkommen auf meiner Seite! Hier erfahren Sie mehr über mich, meine Ziele und darüber, wie wir Werther gemeinsam noch lebenswerther machen können.
lebenswerther – das ist nicht nur ein Ziel, sondern auch ein Versprechen, das wir als Stadtgemeinschaft gemeinsam leben. Ich lade Sie herzlich ein, beim Durchblättern zu entdecken, was daraus schon entstanden ist – und was wir noch gemeinsam vorhaben.
Herzlichst,
Ihr Veith Lemmen
Zeitung „lebenswerther“ für alle verfügbar
lebenswerther - diesen Begriff verknüpfe ich sehr eng mit meinen Aufgaben als Bürgermeister unserer schönen Stadt. Er ist Ausdruck meines Anspruchs an politische Gestaltung und drückt eine ebenso enge Verbindung zu den Menschen in der Stadt und den lebendigen Ortsteilen aus.
Aus diesem Grund heißt auch unsere Zeitung so, in der Sie Beiträge zu verschiedenen politischen, kommunalen, privaten und gesellschaftlichen Themen finden.
In der kürzlich erschienenen Ausgabe liegt der Schwerpunkt vor allem auf der anstehenden Kommunalwahl und den Zielen, die ich in den kommenden 5 Jahren erreichen möchte.
Viel Spaß bei der Lektüre!
Über mich
In den vergangenen fünf Jahren durfte ich als Bürgermeister mit Leidenschaft und Dankbarkeit daran arbeiten, Werther gemeinsam mit Ihnen weiterzuentwickeln. Meine Motivation schöpfe ich aus den Menschen, die hier leben, arbeiten und sich engagieren – ob in Verwaltung, Stadtrat, Unternehmen oder Ehrenamt. Dankbarkeit habe ich von meiner Oma gelernt. Mein Gerechtigkeitssinn und der Wille, mich für andere einzusetzen, stammen von meiner Mutter. Beides prägt mein Handeln: Ich setze mich mit Herzblut für alle ein, die in Werther leben.
Werther ist für mich ein großartiger Ort für Familien – egal in welcher Form. Deshalb haben wir Begegnungsorte, wie den Abendmarkt und den Christkindlmarkt geschaffen, neue Kitas und OGS-Räume gebaut, Spielplätze erneuert, Wohnraum geschaffen und den Stadtpark neu gestaltet. Gleichzeitig haben wir in die Freiwillige Feuerwehr, Mobilität und Ehrenamt investiert, ohne die Finanzen aus den Augen zu verlieren: Die Schulden sind deutlich gesunken, auf nur noch 30 Euro pro Kopf, während wir Rekordsummen investiert und Fördermittel eingeworben haben.
Ich trete erneut an, um den Wertherplan weiter umzusetzen: verantwortungsvoll Haushalten, investieren, den Zusammenhalt stärken und unsere Stadt in schwierigen Zeiten schützen. Gemeinsam können wir Werther noch lebenswerther machen – dafür bitte ich um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme für die Kandidierenden der SPD und für mich.
Viele von Ihnen durfte ich in den letzten fünf Jahren kennenlernen. Sie hatten wiederum die Gelegenheit mich kennenzulernen und etwas über meinen Werdegang zu erfahren. Für alle, die noch neugierig sind, wer ich bin, woher ich komme und was mich in meinem Leben geprägt hat, möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal kurz vorstellen.

Meine Wurzeln
Ich wurde 1984 in Viersen geboren und bin in Mönchengladbach aufgewachsen. Schon früh engagierte ich mich kirchlich, geprägt von einem Sozialpfarrer, der mir beibrachte, dass Solidarität und Nächstenliebe untrennbar sind. Ihm versprach ich, mich für Schwache einzusetzen, Ehrenamt zu fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Als Pfadfinderleiter, Jugendfreizeiten-Betreuer und Mitglied des Pfarrgemeinderates lernte ich Verantwortung zu übernehmen. Nach dem Abitur 2003 leistete ich Zivildienst bei der evangelischen Stiftung Hephata e.V., wo ich schwerst mehrfachbehinderte Menschen betreute – eine prägende Zeit voller Dankbarkeit und Demut.
Meine Ausbildung und Arbeit
Von 2005 bis 2014 arbeitete ich als freier Journalist, studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Soziologie in Münster und beschäftigte mich intensiv mit öffentlichem Recht. Nach dem Magisterabschluss 2014 wurde ich wissenschaftlicher Referent im Landtag NRW, zuständig für Wissenschafts-, Kultur-, Digitalisierungs- und Antiextremismuspolitik. Neben Verwaltung und Organisation gehörten Teamführung und die Umsetzung politischer Initiativen zu meinen Aufgaben.
Mein Ehrenamt - Leidenschaft und Verpflichtung zugleich
Parallel war ich fast in Vollzeit ehrenamtlich politisch tätig, bis ich mich bewusst für eine einjährige Auszeit entschied. In dieser Zeit habe ich viel für meine Gesundheit getan und radelte viele Kilometer – auch durch Werther. 2019 begann ich in Bielefeld als Prokurist und Leiter Entwicklung/Digitalisierung bei der Sozial-Aktien-Gesellschaft sowie als Projektleiter bei der Solidargemeinschaft mbH – beides Teil der Stiftung Solidarität. Seit 2020 darf ich nun ihr Bürgermeister für Werther sein.
Politisch geprägt hat mich auch mein Engagement an der Uni, u.a. als AStA-Vorsitzender für rund 40.000 Studierende. Von 2010 bis 2014 führte ich die NRW Jusos mit 16.000 Mitgliedern und erreichte mit ihnen u.a. die Abschaffung der Studiengebühren in NRW – ein Beweis, dass Ausdauer und gemeinsames Engagement große Veränderungen ermöglichen.
Seit 2012 bin ich Mitglied im Landesvorstand der NRWSPD, seit 2018 stellvertretender Vorsitzender. Außerdem habe ich von 2017 bis zu meiner Wahl als Bürgermeister 2020 medienpolitische Interessen im WDR-Rundfunkrat vertreten. Seit 2023 bin ich Vorsitzender der SPD von Ostwestfalen-Lippe. All diese Erfahrungen haben mich gelehrt, dass Gestalten besser ist als Zuschauen – und dass Politik und Ehrenamt gemeinsam viel bewegen können.
Werther - mein Zuhause
Werther ist für mich längst mehr als nur ein Ort auf der Landkarte - es ist mein Zuhause geworden. Dass meine Frau Wiebke und ich uns mit unserem Sohn hier niederließen, war eine bewusste und - wie uns schnell klar wurde - absolut richtige Entscheidung.
Seit mittlerweile drei Jahren leben wir nun im Zentrum der Böckstiegelstadt und können unser Glück kaum fassen: nur 500 Meter bis zur tollen KiTa, 300 Meter zum Rathaus und zur Grundschule, 400 Meter bis zur Innenstadt. Werther ist für uns ein idealer Ort für Familien. Und gemeinsam mit der Stadtgesellschaft haben wir es noch lebenswerther gemacht – und werden das auch weiterhin tun.
Gemeinsam viel erreicht, gemeinsam noch viel vor
Seit 2020 hat sich Werther lebendig und zukunftsorientiert entwickelt – und ich bin stolz, diese Veränderungen als Bürgermeister mitgestaltet zu haben. Besonders wichtig ist mir unsere Familienfreundlichkeit: Wir garantieren KiTa-Plätze, Ganztagsbetreuung und haben neue Gruppen geschaffen, eine weitere neue KiTa entsteht. Schulen wurden modernisiert, digitalisiert und um neue OGS-Räume erweitert. Spielplätze entstehen oder wurden erneuert, stets unter Beteiligung unserer Kinder.
Mit dem neuen Feierabendmarkt und dem verbesserten Christkindlmarkt haben wir neue Begegnungsorte geschaffen, die Nahversorgung, regionale Wirtschaft und Gemeinschaft fördern. Dieses Engagement – vor allem durch unsere Vereine – prägt das Miteinander.
Ein großes Infrastrukturprojekt war der Neubau des Feuerwehrhauses, das die Sicherheit erhöht und die Attraktivität der Freiwilligen Feuerwehr stärkt. Auch neue Fahrzeuge und Anbauten wurden umgesetzt.
Mit dem Projekt „Urbane Lebensader Schwarzbach“ setzen wir das bislang größte Fördervorhaben in der Geschichte unserer Stadt um. Und dabei geht es um weit mehr als neue Wege oder schönere Ufer: Es geht um unsere gemeinsame Lebens- und Aufenthaltsqualität, um Hochwasserschutz, den Schutz unserer natürlichen Grundlagen und um eine Vision von Werther, die konkret, greifbar und zukunftsgerichtet ist.
Beim Wohnen haben wir Rekorde erreicht: 270 neue Wohneinheiten, weitere 170 folgen am Blotenberg – bezahlbar, barrierefrei und zentrumsnah. Der neu gestaltete Stadtpark ist zum grünen Herz der Stadt geworden, barrierefrei, attraktiv und ein Ort für Veranstaltungen.
Mit der neuen Kläranlage haben wir das größte Bauprojekt unserer Geschichte abgeschlossen – technisch europaweit führend, energieeffizient und mit höchsten Reinigungswerten. Unsere beiden Fahrradzonen setzen Maßstäbe im Kreis Gütersloh für sichere und klimafreundliche Mobilität.
Auch die medizinische Versorgung haben wir im Blick: Die neue HNO-Praxis, ein Ärztehaus und eine Hausarztinitiative sichern wichtige Angebote in Zeiten, in denen für die ärtzliche Versorgung gekämpft werden muss.
All diese Projekte zeigen, wie wir gemeinsam Werther sozial, wirtschaftlich und ökologisch voranbringen – für alle Generationen und eine starke Zukunft.
Ich möchte diese Weiterentwicklung sehr gerne mitgestalten und bin dankbar, wenn Sie mir auch weiterhin das Vertrauen schenken, das wunderbare Orchester aus Politik, Verwaltung, Vereinen, Ehrenamt und Gesellschaft auch zukünftig im Einklang dirigieren zu dürfen.
Mein Stil
Welcher Bürgermeister ich für Sie bleiben werde
Für meine erste Kandidatur habe ich mir damals vorgenommen und zum Grundsatz meiner Amtszeit gemacht: Im Mittelpunkt meiner politischen Arbeit steht das Miteinander. Diesen Stil habe ich nicht nur in all meinen vorherigen Ämtern und Positionen gelebt, sondern auch in den Jahren meiner bisherigen Tätigkeit als Bürgermeister von Werther konsequent beherzigt – und genau darauf möchte ich auch in Zukunft bauen. Ich werde weiterhin offen für alle Ideen und jede Kritik sein, den Austausch suchen und fördern, denn gerade in einer lebendigen Gemeinschaft wie Werther ist dies die Basis für eine gute Weiterentwicklung unserer Stadt. In zahlreichen Gesprächen und bei vielen Veranstaltungen habe ich erlebt, wie groß das Engagement und wie vielfältig die kreativen Vorschläge hier sind. Dieses Potenzial möchte ich in den kommenden Jahren weiterhin nutzen, um Werther gemeinsam mit Ihnen voranzubringen.
Deshalb werde ich auch in der nächsten Amtszeit regelmäßig zu Ihnen kommen. Mit meinem „Radhaus“ werde ich weiterhin vor Ort sein, um direkt ins Gespräch zu kommen und Anregungen aufzunehmen – diesen Weg will ich fortsetzen, ebenso wie die regelmäßigen Sprechstunden für Bürgerinnen und Bürger. Außerdem möchte ich breit über die Arbeit der Stadt Werther und von mir selbst informieren und Ihnen weiterhin transparente Einblicke geben, was wir gemeinsam erarbeiten.
Ich trete mit einem klaren Kompass und festen Wertvorstellungen an: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität werden auch in den nächsten Jahren die Leitlinien meiner Arbeit sein – für ein Werther, das mutig, solidarisch und zukunftsorientiert handelt.
Verbinden und Vorangehen
Ein Bürgermeister hat als Verwaltungschef eine besondere Führungsverantwortung – und ein klarer und guter Führungsstil kann einen entscheidenden Beitrag leisten, wie erfolgreich und zufrieden eine städtische Verwaltung arbeitet.
Mein Führungsstil ist verbindlich und verlässlich.
Einer, der bündelt, ein Team bildet, der Ideen und Tatkraft zusammenführt.
Einer, der fördert und unterstützt.
Einer, der Erfahrung wertschätzt und offen ist für Neues.
Einer, der vertraut und schützt.
Einer, der koordiniert und Fachleuten vertraut.
Und einer, der eine Kultur der Anerkennung pflegt.
Einer, der nicht sagt, dass wir das immer schon so gemacht haben - aber auch einer, der das weiterführt, was schon gut gemacht wurde.
Wir sind ein Team, in dem der und die Einzelne zählt! Jede und jeder kann mit guten Argumenten etwas erreichen. Gemeinsam kann Großes wachsen.








